08.09.2019 Sonntag  Rettungssportler in Bayern

Jan Schimansky (links vorne) lässt seine Gegner in der Sprintdisziplin Beachflags hinter sich

Start der härtesten Einzeldisziplin „Oceanwoman“, vorn Pia Louisa Oehlerking

Rescue-Tube-Rescue der Damen: Leonie Oehlerking und Marthe Baumgarten ziehen Pia Louisa Oehlerking an Land

Zentimeter entscheiden am Ende der anstrengenden Disziplinen über den Einzug ins Finale

Sportler und Trainer am Kleinen Brombachsee in Bayern

DLRG-Trophy am Kleinen Brombachsee

Mit dem dritten Termin in Langlau am Kleinen Brombachsee endete am vergangenen Wochenende die bundesweite Rettungssport-Wettkampfserie „DLRG Trophy“. Sie ist so etwas wie die Bundesliga im Freigewässer, hier treten DLRG-Mannschaften aus ganz Deutschland an drei Terminen und drei Orten über Sommer verteilt gegeneinander an. 

Die Rettungssportler der DLRG Ortsgruppe Nienburg haben in diesem Jahr zum ersten Mal an allen drei Events dieser Serie teilgenommen, zuerst in NRW, dann an der Ostsee und nun zum Abschluss in Bayern.

 

Neben den bereits erfahrenen Sportlern konnten diesmal auch drei Nienburger der Altersklasse 15/16 erste Erfahrung auf so hohem Wettkampf-Niveau sammeln. Sie traten sowohl in den Einzel- als auch in den Mannschaftsdisziplinen an und konnten bereits überzeugen. Für das Punktesammeln zeigte sich wieder einmal Jan Schimansky verantwortlich. In der Stranddisziplin Beachflags sprintete er einmal mehr Runde um Runde bis ins Finale seinen Gegnern davon.

Bei den Mannschaftsdisziplinen gab es eine Besonderheit: Nachdem in Beckum bei der ersten Trophy in Beckum und der zweiten Prerow das „Ocean-Relay“ – bei der aus allen Mannschaften Sportler schwimmend, mit Board und mit Surfski gegeneinander antreten - aus Zeitgründen entfiel, lief das Programm gut durch, sodass einem spannenden Finale aller Mannschaften nichts mehr im Weg stand. 

Bei den anderen Mannschaftsdisziplin konnten die Nienburger Rettungssportler gut mithalten, schrammten aber immer wieder an den Finals vorbei. Besonders ärgerlich war es bei den Damen. Sie hatten sich mit Platz im vier im Vorlauf des Rescue-Tube-Rescues (Retten mit Gurtretter) bereits für das Final qualifiziert. Ein Sturz genau über der Ziellinie führte dann aber zu nachträglichen Disqualifikation.

 

Von: hr

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