10.07.2018 Dienstag Wachdienst am Badesee Lahde

Wachturm am Badesee in Lahde

DLRG Einsatztaucher trainieren den Einsatz vom Boot

Sucheinsatz und Ausbildung

Die hochsommerlichen Temperaturen locken im Moment viele Menschen ans und auch ins kühle Nass. Am sichersten geht das natürlich in einem der zahlreichen Freibäder. Ziemlich beliebt  sind aber auch die öffentlichen Badeseen. Damit die Besucher am Badesee in Lahde im Notfall nicht auf sich allein gestellt sind, bittet die Stadt Petershagen Jahr für Jahr die DLRG im Hilfe.

Seit inzwischen mehreren Jahren wird die Besetzung des Wachdienstes an den Wochenenden von der DLRG Ortsgruppe Nienburg organisiert. Seit keine Beauftragung für ein Badegewässer im Landkreis Nienburg mehr besteht, helfen die Wasserretter im Nachbarlandkreis aus. Von Juni bis August wird die kleine Wachstation immer samstags und sonntags besetzt, meist von den DLRG-Ortsgruppen aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg.

Wie viel die Rettungsschwimmer dann zu tun haben, hängt fast immer vom Wetter ab.  Herrscht – wie diese Saison fast immer – bestes Badewetter, ist der Wachturm dauerhaft besetzt und an der Station stehen Rettungsschwimmer und Bootsführer für den Einsatz bereit. „Richtige“ Einsätze auf dem Wasser sind zum Glück selten, kommen aber vor: Am vergangenen Sonntag hatten sich eine Mutter und ihre elfjährige Tochter beim Schwimmen über den See (hin und zurück immerhin über 800 Meter) aus den Augen verloren. Zurück am Strand alarmierte die Meutter die Wasserretter. Die Turm-Besatzung konnte relativ schnell eine einzelne Person etwas weiter draußen im See ausmachen. Mit dem Boot und der Mutter an Bord holten die Rettungsschwimmer das Mädchen dann zurück an den Strand. Da der See über die gewählte Schwimmstrecke mit bis zu sieben Metern Tiefe keine Möglichkeit zum Ausruhen bietet, war hier durchaus Eile geboten.

In der Regel ist den Badegästen schon mit ein bisschen Erster Hilfe schnell geholfen: Auf den Liegewiesen rund um den See bleiben der ein oder andere Insektenstich oder seltener auch mal ein Tritt in eine Scherbe nicht aus.

Bei schlechtem Wetter oder einer ausreichend großen Wachmannschaft bleibt an den Wochenenden Zeit für die eigene Ausbildung. Die Basisausbildung der Wasserretter findet hier statt, gelegentlich nutzen die Rettungssportler die Wache auch für ihr Training und auch die Einsatztaucher üben hier. Am vergangenen Wochenende haben sie z.B. den Einsatz vom Boot trainiert.

Von: hr

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