06.07.2018 Freitag Erfolgreich für Niedersachsen

Für Niedersachen beim JRP: Jan Schimansky, Pia Louisa Oehlerking, Elias Rösemeier (alle DLRG Nienburg) und Finja Nienaber (DLRG Bassum). Bild: DLRG Ortsgruppe Nienburg/W. e.V.

Vorletzter Lauf in der Disziplin Bechflags: In insgesamt 22 Läufen setzten sich Jan Schimansky und Elias Rösemeier gegen ihre Gegner durch. Bild: DLRG Landesverband Niedersachsen

100m Lifesaver, Pia Louisa Oehlerking auf der zweiten Bahn Bild: DLRG Ortsgruppe Nienburg/W. e.V.

Staffel-Übergabe beim Oceanman-Relay der Herren, Elias Rösemeier und Jan Schimskay knapp vor den Gegnern aus Westfalen Bild: Jendrik Krause, DLRG

50m Retten der Damen Bild: DLRG Landesverband Niedersachsen

Start der Damen im Board-Race Bild: DLRG Landesverband Niedersachsen

Start der Damen im Board-Race Bild: DLRG Landesverband Niedersachsen

Nienburger Rettungssportler zeigen in NRW starke Leistungen

Der Junioren-Rettungspokal ist der wichtigste Nachwuchs-Wettkampf im Freigewässer. Dabei treten die jeweils 6 besten männlichen und weiblichen Sportler der DLRG-Landesverbände bis zum Alter von 18 Jahren in ihren Auswahlmannschaften und im Einzel gegeneinander an. In diesem Jahr bestand die Auswahl der niedersächsischen Landestrainerin zu einem Drittel aus Sportlern, die am Landesstützpunkt Rettungssport in Nienburg trainieren. Dies waren Pia Louisa Oehlerking, Jan Schimansky, Elias Rösemeier (alle DLRG Ortsgruppe Nienburg) und Finja Nienaber (DLRG Ortsgruppe Bassum).

Der dreitägige Wettkampf begann am Freitag mit den Einzel- und Mannschaftsläufen im Pool. Das am Dinslakener Rheinufer gelegene Freibad mit 50-Meter Becken bot dafür bei strahlendem Sonnenschein beste Voraussetzungen. Und so konnten sich die Zeiten der Nienburger Schwimmer durchaus sehen lassen. Einziger Wehrmutstropfen: In der härtesten Einzeldisziplin (200m Superlifesaver) riss bei Jan Schimansky das Versenband einer Flosse. Bis dahin vorne in seinem Lauf mit dabei, musste er sich die zweiten 100 Meter nun mit Handicap und nur noch einer Flosse durchkämpfen, was sich entsprechend in der Zeit bemerkbar machte.

Ab Samstag ging es dann raus ins, bzw. ans Freigewässer. Hier gab es für die Nienburger die größten Erfolge: Bei den Herren ging die Strandsprint-Disziplin „Beachflags“ quasi komplett nach Nienburg, Elias Rösemeier und Jan Schimansky waren schneller als ihre Gegner und sicherten sich die Doppelspitze mit Platz 1 und 2.

Auch in den Mannschaftsdisziplinen waren die Nienburger an den Erfolgen für das Niedersachsen-Team beteiligt: Finja Nienaber und Pia Louisa Oehlerking konnten sich mit ihrer Mannschaft im „Rescue-Tube-Rescue“ einen sicheren dritten Platz erarbeiten, was in der Ocean-Gesamtwertung maßgeblich zum 4. Platz für die Damen beitrug. Bei den Herren lief es noch besser,  mit einem Disziplin-Sieg (Board-Rescue) und zwei zweiten Plätzen (Oceanman-Relay und Beach Sprint-Relay) waren die Herren aus Niedersachsen in der Gesamtwertung die beste Mannschaft im Freigewässer!

Bei bis zu 21 Starts in drei Tagen war der JRP zwar kein leichtes Wochenende für die Sportler, doch die Mühen und hervorragenden Leistungen haben sich ausgezahlt: Mit einer Podestplatzierung in einer Einzeldisziplin unterstrich Jan Schimansky noch einmal seinen Anspruch auf einen Platz im niedersächsischen Landeskader und für Elias Rösemeier bedeutet der 8. Platz in der Gesamtwertung (aus den bundesweit 74 besten angetretenen Nachwuchs-Rettungssportlern) die erneute Qualifizierung für den Bundeskader im kommenden Jahr.

Von: hr

zurück zur News-Übersicht

E-Mail an hr:


Eine Kopie der Nachricht an die eigene Adresse senden
captcha
Einfach die Zahlen-/Buchstabenkombination abtippen!
Wichtig: Gross- und Kleinschreibung beachten!
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen

* Pflichtfelder dürfen nicht leer gelassen werden